Zeitenwandernder Weltreisender
(30.12.2017)
(I) Zwischentöne und Übergänge
Ich weiß nicht, ob ich Zeit habe.
Eher scheint es, die Zeit hat mich.
Im Griff. Zumindest manchmal.
Kaum merke ich, daß sie
von mir Besitz ergreifen will,
begehrt es in mir auf.
Doch wohin? Weshalb? Worauf?
Werde, wer Du bist
Und sei, wer Du wirst
Ist das wirklich dialektisch?
Nicht viel eher: Echter, lebensnäher?
(II) Der Wächter am Tor der eigenen Lebenszeit
Später heißt's
Ich hab' bedauert
Daß ich mich
Ständig eingemauert
Die Uhr Deines Daseins tickt
In manch' wohigem Moment
Recht oft, scheint Dir
Ihr Zeiger auch entrückt
Drum nutz' gut, bedacht ---
Mit Heiterkeit
Eh Dich der Lauf der Zeit
Vom irdisch' Dasein
Wohl spät - doch früh -
Befreit
Mal ausgelassen
Mal besonnen
Ein ander Mal
Verzückt
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