Wenn das kollektive Unbehagen
Um sich greift
Und Dein Atem unter Masken
Vielleicht nicht mehr reicht -
Was machst Du dann?!
Fängst Du von vorne an?
Wenn die Magengrube meint,
Dir ein's hineinzuhau'n
Und politikverdrossen dreinzuschau'n
Nichts ändern wird -
Im Narrenkast'l Deiner Realität
Deshalb steh' auf
Vielleicht ist's bald zu spät
Weillst Du Dein Leben lang
Nur existier'n?
Oder den Zauber
Des Lebens nochmals g'spian?
Dann fang doch an --
Denn bald sind Deine Kinder dran
Die Verantwortung dafür
Liegt nur an Dir
Bleibst Du steh'n --
Oder bist Du beweglich
Wenn Worte kommen
Manch Gedanke geht.
Und so mancher Mensch,
Der läßt Dich im Regen stehn
Was kümmert's Dich
Du sagst: "Ich träum' für mich!"
Was auf ersten Blick so klein erscheint
So schlicht, so grau, so unscheinbar
Ist oft der größte Schatz,
Der im Verborg'nen liegt,
Den Du in Deinem Herzen
Mit Dir trägst
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